test
13.07.2012

Einkäufer Mangelware

Studie belegt: keine optimale Herangehensweise bei Rekrutierung

Wien/Düsseldorf. Rund zwei Drittel der österreichischen Unternehmen benötigen für die Neubesetzung ihres Einkaufschefs mehr als acht Monate, ein Fünftel sucht vier bis sechs Monate. 31% glauben, dass externe Bewerber die fachlichen Anforderungen häufig nicht erfüllen, interne Nachfolger werden aber nur in 20% der Unternehmen aufgebaut. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Einkaufsberaters Kerkhoff Consulting, dem Personalberater Penning Consulting und dem ÖPWZ.

Trotz der langen Besetzungszeiten setzen viele Unternehmen weiterhin auf klassische Kanäle zur Rekrutierung. Print-Medien (77%) kommen nach wie vor häufiger zum Einsatz als Online-Medien (ca. 60%).

„Laut aktueller Studien ist das Internet heute der wichtigste Rekrutierungskanal“, sagt Stephan Penning, GF von Penning Consulting. „Die Unternehmen verpassen damit vor allem die besonders hochkarätige Gruppe der jungen Potenzialträger.“

Viele Unternehmen schreiben ihre Stellen zwar intern aus (70%), auf Mitarbeiterempfehlungen setzen aber nur rund zwei Fünftel der Befragten. „Gute Einkäufer kennen häufig gute Einkäufer“, sagt Gundula Jäger, Kerkhoff-GF in Österreich. „Dementsprechend wird diese Möglichkeit zur Personalgewinnung von viel zu wenigen Unternehmen eingesetzt, um Vakanzen schnell zu besetzen.“

Impressum & Datenschutz – Kerkhoff Indirect Procurement GmbH – +49 211 6218061-0 – Elisabethstr. 5 – 40217 Düsseldorf