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23.10.2018

Fragebogen „Nahaufnahme“ mit Berater Gerd Kerkhoff, der ständig Schlüssel und Handy sucht

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Gerd Kerkhoff, Gründer und Chef der Unternehmensberatung Kerkhoff Group aus Düsseldorf mit Kunden wie Warsteiner, Krone, Interlübke oder Voith.

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut?
Kurz und knapp: Wir optimieren als Unternehmensberatung die operative Ertragskraft eines Unternehmens mit den Schwerpunktfeldern Supply Chain, Einkauf und Produktion.

Womit beginnt Ihr Arbeitstag?
Früh morgens geht´s los: Ein Blick in die E-Mails und dann gehe ich am Tegernsee joggen. Das hilft mir, mich klarblickend auf die Aufgaben des Tages zu konzentrieren.

Wie würden Sie sich selbst als Chef beschreiben?
Mein Motto ist simpel: Mitarbeiter befähigen und guiden. Ich sehe mich nicht in der klassischen Rolle eines Chefs, sondern eher als Befähigungsmanager. Führungsstärke drückt sich darin aus, die Potenziale seiner Mitarbeiter auszudehnen und ihnen ein selbstbestimmtes Arbeiten zu ermöglichen. Dafür ist es entscheidend, die richtigen Voraussetzungen und Grundlagen zu schaffen.

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?
„…gelingt ihm nicht immer.“

Tee oder Kaffee?
Beides. Eine Tasse Kaffee am Morgen, ein Espresso nach dem Mittagessen und der Rest wird mit frischem Ingwer-Tee aufgefüllt.

Ihr Spitzname ist…?
„Captain Kerk“ – in Anlehnung an den Kommandanten des Raumschiffes Enterprise, Verantwortlicher für Richtung und Navigation. Das passt auch heute noch ganz gut.

Verraten Sie eine Marotte?
Ich bin auf der ständigen Suche nach Schlüsseln und meinem Handy. Positiv formuliert: Das Suchen von Dingen könnte zu meinem Hobby werden.

Was bringt Sie in Harnisch?
Leute, die qua Funktion laut, arrogant und großmäulig auftreten. Ich selbst gelte in der Branche als pragmatischer und bodenständiger Macher, der Klartext redet. Dasselbe schätze ich auch an meinem Gegenüber.

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?
Eine zunächst sachliche, dann oftmals zu strenge Analyse menschlicher Verhaltensweisen, die ich unabhängig von emotionaler Bindung oder Betroffenheit mache.

Was möchten Sie gerne im Ruhestand oder dann machen, wenn Sie wirtschaftlich unabhängig sind, nicht mehr in Ihrer Firma tätig sind und ganz viel Zeit haben?
Ich hatte in meinem Job immer die Möglichkeit, tolle Städte und Länder kennenzulernen, jedoch meistens mit viel Zeitstress. Daher freue ich mich auf ausgiebige Reisen mit meiner Frau Stefanie – frei von Stress und ohne feste Planung. Unser erstes Ziel steht schon fest: eine Reise durch Südamerika mit dem Ausgangspunkt Santiago de Chile.

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?
Ich bin ein Fan von bodenständigen, geerdeten Menschen mit hohem Intellekt, die ihre Gedanken sauber und präzise ausdrücken und über eine bildhafte Sprache plakativ kommunizieren. Im Gegensatz dazu mag ich keine unstrukturierten und denglischen Formulierungen.

Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?
Da sich die Frage auf Dinge bezieht und ich sehr gerne Sport mache: Mountainbike, Segelboot und Skier.

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?
Mein erster Berufswunsch war es, Profi-Tennisspieler zu werden. Daher würde ich sehr gerne einen Tag mit Roger Federer tauschen und in sein Leben eintauchen.

 

Gerd Kerkhoff nimmt seine „Nimm-2“-Bonbons am liebsten gleich wörtlich – für ihn haben sie Suchtpotenzial, so sehr mag er sie als Nervennahrung.

Autor: Claudia Tödtmann

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